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Unsere eigene Traumflöte - selbst
gebaut
Allen, die das Besondere lieben, bieten wir in der Harmonie
Kunterbunt die Möglichkeit sich ihre Flöte selber zu bauen.
Von der Firma Mollenhauer
beziehen wir einen speziellen, hochwertigen
Sopranblockflöten-Bausatz
aus vorgefertigten Teilen.
Gemeinsam stellen wir die Blockflöte fertig:
Unterstück innen ausschleifen und ölen, Tonlöcher bohren, aufziehen
der Zapfenringe, zusammensetzen der einzelnen Teile des Kopfes aus
Kunststoff.
Es entsteht eine individuelle Flöte, die in ihrer Bespielbarkeit
ihren Gleichgesinnten von der Stange in nichts nachsteht.
Wir freuen uns schon auf alle Flötenbauer und Flötenbauerinnen.
Eure
Katrin und Sybille
Ihr habt
bestimmt schon die verschiedensten Flöten gesehen - große, kleine,
dicke, dünne, helle oder dunkle aus Holz oder kunterbunte aus
Plastik. Früher gab es sogar Glas-, Marmor- oder auch
Elfenbeinflöten.Unsere selbstgebaute Flöte besteht aus einem roten
oder blauen Kunststoffkopf und einem Flötenkörper aus Holz, genau
gesagt, aus dem Holz eines Birnbaumes.
Wir
beginnen unsere Arbeit allerdings nicht mit Bäumefällen, sondern mit
einem Flötenkörperrohling. Ihn schleifen wir innen mit Stahlwolle
schön glatt, damit unser Flötenton später von keinen Unebenheiten
gestört wird. Das Schleifen wird ständig, zwischen allen anderen
Arbeiten wiederholt.
Und jetzt
geht es an die Bohrmaschine.Mit ihr werden die verschiedenen
Tonlöcher gebohrt. Anschließend entgraten wir die Löcher mit einem
Scotch, den wir auf die Tonlöcher drücken und kleine Drehbewegungen
ausführen.
Ist die
Innenbohrung unseres Flötenkörpers schön glatt und glänzend, ziehen
wir ein ölgetränktes Läppchen einige Male durch. Damit verschließen
wir die Holzporen, so kann später keine Feuchtigkeit ins Holz
eindringen.
Unsere
letzte Arbeit am Flötenkörper ist das Bekorken.Dazu kleben wir einen
Streifen Kork am Zapfen fest, damit später der Flötenkopf richtig
gut auf dem Körper sitzt.
Und jetzt
kommt der Zusammenbau unseres Flötenkopfes an die Reihe:
Zuerst
setzten wir die Block- und Windkanalteile zusammen. Wenn wir da
reinblasen, können wir den Luftstrom (heißt in der Fachsprache
"Luftblatt") spüren, aber noch keinen Ton hören.Dazu müssen wir
diese Kombinationh ins Kopfstück einpassen. Wenn wir jetzt wieder
reinblasen trifft das Luftblatt auf das Labium und ein Ton entsteht.
Damit es
sich an unseren Lippen auch gut anfühlt, setzten wir noch eine Kappe
oben drauf und unten wird ein schöner goldfarbener Ring angebracht.
Nun können Kopf und Körper zusammengesetzt werden und wir sind
stolze Besitzer einer wunderschönen "Traumflöte". Und für unsere
guten Spieler gibt es natürlich gleich einen richtigen Flötenkopf
aus Holz dazu.
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